2026-09-06_Spartharei-Pagondas-Milli Kapellen – Samos-Beer in Pythagorio

Eigentlich wäre gestern am Sonntag unsere Tour 44, die wir „Militärschlucht“ nannten, dran gewesen – Lust hatte zu der Hitzeschlacht aber niemand von uns wirklich. Kerstin suchte stattdessen – da wir in Richtung Pythagorio zur neuen Brauerei wollten, einige Kapellen die wir noch nicht kannten und die irgendwie zu Fuß mit kurzen oder mittleren Abstechern zu erreichen waren. Dabei war dann auch noch der Turm aus 1577 samt interessanter Doppelkapelle, den wir bisher, da wir Ireon aufgrund seiner abgeschiedenen Lage immer großräumig meiden, noch nie besucht hatten (Tower of Sarakini). Die Türen der Doppelkapelle waren mit Decken verhüllt, so dass ich leider keine Innenbilder machen konnte. In der zersiedelten Ebene zwischen Mylli, Ireon und Chora gibt es zwar viele Kapellen, aber aufgrund der unzähligen Wohnhäuser auch viele Gründe sie nicht zu besuchen – bei ein paar hatten wir trotzdem Glück – oder einfach nur friedliche Hunde…
Los ging es aber in Spatharei – die hier gefundene Kapelle (Ioannis) liegt wirklich idyllisch und auch ein schmaler Pfad führt von der Hauptstraße dort hoch. Dafür ist die hübsche Kapelle oberhalb von Spatharei inzwischen eine furchtbare Großbaustelle geworden.
Vor Pagondas hat wieder ein Ferienhaus zugeschlagen und stellt eine alte Kapelle samt großer und hier unerwarteter Quellfasung deutlich in den Schatten.

Leider musste ich heute feststellen, dass die GPS-Positionen, welche das Handy beim Fotografieren eigentlich in der Bilddatei abspeichert, gar nichts mit der echten Position zu tun haben, wo das Bild entstanden ist. Das ist sehr traurig, denn ich hatte mich schon viele Jahre darauf verlassen, dass das klappt. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich es die ganzen Jahre aber auch nie getestet hatte. Eigentlich dachte ich, meine Kapellenkarte von Samos, die ich das letzte mal vor ca. 12 Jahren anfasste, einfach aktualisieren zu können. Das war wohl nichts – jetzt muss ich wieder umständlich über den gps-Track vom Logger georeferenzieren – in der Hoffnung, dass das noch funktioniert.

Am Abend gabs dann natürlich noch Suflakia und danach ein paar Biere in der neuen Brauerei in Pythagorio. Die von Samos Beer können auf ihrer kleinen Anlage (150 Liter), vor Ort gutes Bier brauen, nur mit dem Hopfen sparen sie etwas. Alle probierten Biere waren toll, aromatisch und süffig – nur selbst das bitterste hatte für mich zu wenig Hopfen.

Schreibe einen Kommentar