Eine Tour, die wir schon viele Jahre machen. Auch mit den neuen Wandermarkierungen des „Psimenos Netzwerks“ ist alles noch ganz gut begehbar. Schade ist, dass er gleich am Anfang lieber den Schotterweg läuft als den alten Pfad (der aber gut ausgeputzt ist) . Hinter der schönen Prof. Ilias Kapelle sind einige neue Ferienhäuser entstanden, so dass der alte Pfad erst über viel Privatgrund erreichbar ist. Es gibt noch vereinzelt rote Punkte, aber das nützt nichts, wenn man aufgrund der neuen Ferienhäuser und den neuen Landansprüchen schon gar nicht mehr hin kommt – evtl. geht es auf dem Schotterweg schneller und stressfreier.
Irgendwann kommt man zu den Badewannen, die schon Jahrzehnte als Ziegentränken gute Dienste leisten. Von dort war der Weg immer etwas unklar, was sich jetzt verbessert hat. Leider wurde kurz dahinter nicht der alte Serpentinenpfad ausgeputzt, sondern der Ziegen-Rutschpfad. Das war natürlich grober Unfug und führt aufgrund der Ziegen zu einem schwer begehbaren Weg. Wir hatten jahrelang dafür gesorgt, die ursprüngliche Wegführung offen und begehbar zu halten – das wurde alles durch die Psimenos Arbeiter zunichte gemacht. Es ist sinnlos einen Weg zu bauen, wo Ziegen trampeln – das sollten die Psimenos-Wegebauer eigentlich wissen – EIGENTLICH… Sowas nervt.
Der weitere Verlauf inkl. der Abkürzung durch den Schlucht ist durch rote Punkte gut markiert. Ab der Fahrwegkreuzung war ich sehr überrascht, da die vor 7 Jahren dort gut im Saft gestandenen jungen Kiefern alle weg waren bzw. umlagen. Komisch – hat es da in den 7 Jahren nochmal gebrannt? Egal – zum Kloster ist es ein schön begehbarer Weg. Die „neuen“ Öffnungszeiten des Klosters habe ich im Bild festgehalten.
Nach eingehender Rast geht es weiter auf guter Abkürzung nach Vourliotes und danach nach Pnaka. Von dort über die wilde Müllkippe – die wohl nicht mehr neu bedient wird und der schönen Aussicht, schließlich über den Erosionsweg zurück nach Kokkari.
Sehr verwunderlich war die auf dem Weg (viele Stufen nach oben) liegende Ag. Ioannis Prodromos Kapelle, die ich im Wald verortet hätte, aber heute komplett frei stand. Ein toller Rastplatz ist das geworden – wenn auch unerwartet. Evtl. ist dort der Wald in den letzten 7 Jahren abgebrannt. Eine verkohlte Baumruine könnte sicher etwas erzählen…