02.09.2019 Drakei – Megalo Seitani – Mikro Seitani – Potami

Letzter Tag wie seit vielen Jahren. Ich mit Jakob von Drakei zum Megalo Seitani dort und zusammen dann vor nach Potami.

Ich verzichte die unschönen Hinterlassenschaften der Camper von der Feiertagswoche noch weiter zu beschreiben. Man musste aber teilweise schon sehr aufpassen wo man hin tritt.

Die neuen Schilder sind lustig. Teilweise stehen auf dem gleichen Schild unterschiedliche Kilometer- und Zeitangaben.

Lustig – wer findet den Fehler?

01.09.2019 AG. Kyriaki – „End of the World“ – Klima – Moni Ioannis – Ag. Kyriaki

Die schlechte Botschaft zuerst. Nach „Hörensagen“ ist dies die letzte Saison für die Taverne „End of the World“ hinter Limnionas. Schade, daß die Institution nicht mehr weiter besteht.

Das tut dem schönen Weg natürlich nichts, auch wenn unser neuer „Wanderprofi“ Psimenos ihn natürlich nicht kennt…

Von Ag. Kyriaki an der Quelle hoch bis zum ersten Schotterweg, dann links zum Pass, runter zu Andreas (s. oben) und weiter zur irre schönen Klima-Bucht, weiter zum romantischen Kloster (Ioannis) und dann den Pfad hoch in schönem Bogen wieder zurück nach Ag. Kyriaki. Herrlicher Weg, tolle Badebucht – einfach perfekt!

31.08.2019 Pandroso – Kavournis – Ag. Nikolaus – Pandroso

Die Wanderung auf den Kavournis geht endlich wieder gut auf dem alten Weg von Pandroso aus begehbar. Beide, einst zugewucherten Stücke sind im Rahmen des „neuen“ Wanderwegeprogramms bestens ausgeputzt worden.

Das war sicher eine heftige Arbeit. Dafür haben sich die EU-Fördergelder schon mal gelohnt.

Eine dritte „Abkürzung“ wurde noch angefügt, aber entweder diese ist noch nicht fertig, oder einfach nur blödsinnig. Auf jeden Fall fanden wir uns auf irgendwelchen Terrassen in den Dornen und am Steilhang wieder. Die Handvoll kurze Serpentinen auf der unbefahrenen Staubstraße gehen allemal schneller.

Der Rest des Weges geht wie meine Tour 6, jedoch mit der Ergänzung zur Ag. Nikolaus auf dem markanten Fels. Dazu geht man vom Karvounis wieder zurück bis zum Einstieg in den oberen Pfad (die erst kürzlich angelegten Stufen sind schon wieder den Ziegen zum Opfer gefallen), hier aber den Schotterweg weiter bis er zu einem Pfad und schließlich zu Ziegenpfaden wird (ist ein ganz schönes Stück bergab; für den Ziegenpfad-Teil sollte man einen Blick für die Landschaft haben und lieber mal um ein Gebüsch herumlaufen als mitten durch wie die Ziegen; wir fanden den Verlauf aber gestern problemlos), dann kommt man (nach, bzw. in einer Kieferngruppe) auf einen Schotterweg, der nach rechts zum Abzweig zur Ag. Nikolaus (links) führt. Bis dahin ist man schon tiefer als die Kapelle. An dieser Stelle geht später der Rückweg rechts nach Pandroso zurück.

30.08.2019 Tour 27 um den Imvrasos

Ich wollte eigentlich nicht nochmal nach Myli, wurde aber überstimmt.

Dafür war das Kalamari-Stifado bei Maria sehr gut.

Um ca. 18:38 Uhr wurde einer von uns Zeuge des schwachen Erdbebens vor der Südküste (die anderen beiden merkten nichts), bevor wir uns hinunter ins Imvrasostal begaben. Unglaublich viel Wasser läuft da runter läuft für Ende August.

29.08.2019 Faul sein, Trinken, Grillen und Essen…

Nichts heute, außer oben genanntes… Die Souvlaki vom Grill waren aber sehr lecker!

28.08.2019 Kastrovouni

Eigentlich sind wir früh aufgebrochen, um die große Ydroussa-Waldkapellenrunde zu wandern. Als wir dann aber in der letzten Spitzkehre des Schotterwegs, hinter Petaloudes, die Markierung Nr. 15 senkrecht den Steilhang hoch zum Kastrovouni sahen war der Tag schon umgeplant.

Der „Pfad“ ist sicher nichts für die Badeschlappen-Fraktion und ich würde ihn um nichts in der Welt, freiwillig nach unten folgen, aber wir überlebten den Aufstieg nach mehrmaligem Fluchen und Schreien, so dass wir die faszinierende Aussicht auf dem markanten Berg genießen konnten. Vor zwei Jahren war ich schon mal alleine dort oben und ich war nun positiv überrascht, dass der letzte, damals noch recht unklare Aufstieg nun gut sichtbar und leicht zu folgen war.

Bergab nahmen wir dann die längere aber recht einfach zu laufende Strecke nach Kontakeika.

Zurück nach Ydroussa versuchten wir erst vergeblich, östlich der Straße einen Weg durch die Gärten und Weinberge zu finden. Schließlich nahmen wir aber doch den altbekannten und zwischenzeitlich mit „16“ markierten Weg, abermals über Petaloudes.

27.08.2019 Kosmadei – Bürgerkriegsdenkmal (Kakoperatopass) – Moni Panaghia Kimissis tiss Theotokou – Pan. Kako Perato – Metamorphosis Sotiros – Kosmadei (Tour 24)

Auf dieser schönen Wanderrunde bietet sich der im letzten Jahr wieder ausgeputzte und in OSM eingetragene Pfad (jetzt markiert mit Nr. 11) bis zum ersten Schotterweg an, denn dort wo der Schotterweg erreicht wird, geht (kurz links laufen) rechts der Pfad zum Monument am Pass ab, der mit kleinen roten Punkten markiert ist.

Der Pfad bietet tolle Aussicht auf den Kerkis und die große Schlucht. Am Ende ist er jedoch stark durch den großen Brand aus 2010 betroffen und der gnadenlosen Erosion (auch durch die tausenden Ziegenhufe) ausgeliefert.

Ab dem Denkmal läuft man den Schotterweg, durch den ehemaligen Wald bis zum Kloster.

Leider ist dieses zur Zeit wegen Renovierungsarbeiten (zumindest theoretisch, denn praktisch arbeitet dort im August natürlich keiner…) verschlossen, so dass man vor dem Tor Rast machen muss.

Für den dahinter beginnenden, atemberaubenden Pfad zur Höhlenkapelle sollte man sich ausreichend Zeit nehmen um die Landschaft und die große Höhle auch genießen zu können. Die 15 min, die im neuen Wanderbuch von Stephanos Psimenos für diese Strecke stehen, sind natürlich absoluter Unfug und werden der beeindruckenden Landschaft nicht gerecht.

Zurück nach Kosmadei bietet sich für einen Rundweg die Strecke über die Kapelle Metamorphosis Sotiros an.

26.08.2019 Halbinsel hinter Kloster Zoodochou Pigi und Psili Amos Ost

Die Bergtour steckte mir noch ganz gut in den Knochen. Deshalb nur ein Ausflug in den Osten. Dabei kamen wir auch am Samstagsbrand nördlich Pythagorio vorbei. Die Feuerwehr hat wirklich gute Arbeit geleistet. Fast unglaublich, dass dabei keine Häuser zu Schaden gekommen sind.

Auf den vielen Pfaden hinter Zoodochou Pigi sieht man immer noch viele Spuren der (früheren) Flüchtlingsströme. Die hübsche Kapelle ist massiv verschlossen und (angeblich) videoüberwacht…

25.08.2019 Drakei – Zastano – Vigla – Prof. Ilias – Monument – Marathokampos – Votsalakia

Unser Sonntagsspaziergang startete bei 290 m über dem Meer in Drakei. Die Zastana ist 1206 m und die Vigla 1443 m hoch. Dann ging es meist bergab über den Kakoperatopass mit dem Bürgerkriegsdenkmal nach Marathokampos und Votsalakia am Meer. Ein sehr langer und anstrengender aber schöner Tag.

Erwähnenswert ist, dass die neu markierte 12 aus dem Psimenos – Wanderbuch in der Realität doch den schönen Pfad östlich Drakei nimmt und nicht wie im Buch beschrieben die Straße und dann den Schotterweg. Anscheinend hatten die Markierer doch mehr Ortskenntnis als der Autor. Schade, daß dies Ortsunkundige mehr verwirrt als es nutzt.

Zudem sollte man sich besser nicht mehr auf regelmäßiges Wasser an der Profitis Ilias Quelle verlassen, da dort von fehlgeleiteten Mitmenschen in den letzten Jahren immer wieder an der Wasserführung herum gepfuscht wurde. Wir hatten aber Glück und bekamen die wohlverdiente Erfrischung ohne Ziegenspucke…

24.08.2019 Verlassener Steinbruch bei Mavrazei

Der alte Steinbruch bei Mavrazei ist immer wieder interessant, wenn man für Schrott und Umweltzerstörung ein Auge hat ;).