2026-09-04_Kalithea – Ag. Pandeleimon – Panagia Makrini – Ag. Triada – Drakai – Isodoro – Valsamo – Kalithea

Endlich mal in den „Wilden Westen“ nach Kalithea fahren. Der Aufstieg – den kritischen Teil über das Geröll, bis der alte Pfad wieder beginnt, den man, wie so oft, durch einen unsinnigen und nach kurzer Zeit nicht mehr befahrbaren Weg, vor vielen Jahren zerstörte, wieder beginnt, habe ich auf allen Vieren irgendwie geschafft. An der Ag. Pandeleimon ist ein sehr schöner Rastplatz, bevor die Fleißarbeit vor der Ag. Paraskevi an dem Abzweig zur Panagia Makrini und Ag. Triada und zurück beginnt. Dieses ganze Stück des Schotterwegs muss man auf der Runde wieder zurück, wenn man die beiden Wanderungen verbinden möchte und noch über Drakai nach Isodoro zu den Schiffsbauern und hinüber zur schönen Bucht Valsamo (Varsamos?) möchte. Ab der Abzweigung zur Ag. Pandeleimon bestehen in Richtung Drakai zwei alte Pfade, welche die Schotterhölle erträglicher machen. Den ersten habe ich mir aufgrund des steilen Geländes aber gespart und bin lieber den halben Kilometer weiter auf dem sehr steilen Fahrweg gelaufen – hochwärts ist das wahrscheinlich ganz gut machbar, aber im steilen Gelände bergab ist nicht so mein Fall. Den zweiten Teil nach Drakai hinein kannte ich schon aus früheren Jahren. Er ist immer noch, trotz teilweise steilem Verlauf, gut zu wandern. Unterhalb Drakai in Richtung Isodoro gibt es dann leider die in früheren Karten und auch von uns mehrfach begangene Abkürzung der langen Schleife nicht mehr. Erst hat en Bauer sein abgeschnittenes Gestrüpp abgelegt, dann kam irgendwann der Winterregen und ein umgefallener Olivenbaum samt Brombeere. Leider musste ich den halben Weg somit wieder hoch zur Schotterstraße und die große Schleife laufen – wenn ich irgendwann mehr Zeit habe und nicht den Berg in den Knochen spüre, muss ich den nächsten Abzweig nach unten mal versuchen, ob man damit die überwucherte Stelle umgehen kann. Am Freitag hatte ich dazu weder Nerven noch Zeit. Irgendwann bin ich dann in Isodoro angekommen und konnte meine verdiente Rast am Hafen machen. Es war ganz guter Seegang, so dass ich nicht vorne auf den Felsen sitzen konnte ohne nass zu werden. Der Pfad nach Valsamo war ganz klar und anscheinend häufig begangen. Die Taverne in Valsamo ist wieder bewirtschaftet. Es war auch Kundschaft da. Ich habe die Speisekarte fotografiert. Nach dem schönen Sonnenuntergang am Strand kam leider noch der immer unterschätzte Aufstieg nach Kalithea. Ist man einmal oben, kostet alleine die Strecke vom Nordende bis zum Südende (Parkplatz) noch mind. 10 Minuten.
Alles in allem ein ausgefüllter, anstrengender, frustrierender (wegen des verlorenen Pfades) Tag. 900 Höhenmeter mit teilweise kompliziertem Untergrund und vergeblicher Wegsuche, spürt man schon etwas in den Knochen.

(Das war im Prinzip Tour 20, aber der Anfang wie bei Tour 26)

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