Heute wollten wir die Garage unserer langjährigen Unterkunft in Ag.Kyriaki von unseren eingelagerten Utensilien befreien. Nach einigen Wirrungen um den passenden Schlüssel sind wir schließlich erfolgreich gewesen. Wichtig war aber eine alte Bekannte dort zu treffen – es hatte irgendwas von „heimkommen“ – sehr traurig, dass wir diesen Standort unwiederbringlich verloren haben.
Nach dem Wühlen im Mäusekot und der Bergung einiger Schätzchen, aber auch viel „Loslassen“ besuchten wir dann noch eine weitere Freundin in der Gegend. Schön wars auch sie zu treffen und ein wenig zu ratschen.
Da wir ziemlich platt waren sind wir danach ins Haus, wuschen erstmal unsere versifften Klamotten – und schwupps war es schon nach 17 Uhr und ich bin nur noch ein wenig in der näheren Umgebung rumgelaufen und habe mich gewundert, wie klein die Welt hier ist, denn es kam viel Bekanntes zum Vorschein – z.B. die Kapelle an der wir schon von Anbeginn der Zeit vorbeigekommen sind, wenn wir von Marathokampos nach Kampos gelaufen sind, ist nur wenige Minuten von uns entfernt. Komisch die rudimentäre Wandermarkierung auch in deutscher Sprache. Der frühere große Brand in der Ecke ist kaum noch zu sehen – vereinzelt schauen nur noch ein paar verkohlte Baumstümpfe aus dem Boden.
Der 7 Jahre lange eingelagerte Ouzo hat gut geschmeckt – auch wenn ich eigentlich keinen Ouzo mag.