Eine klassische Strecke – meint man. Leider kommt alles anders als man denkt. Zuerst mussten wir natürlich ein Eis bei der besten Eisdiele der Inseln essen.
Durchs Nachtigallental ist wie früher – hunderte Touristenautos fahren hoch nach Manolates. Bis wir dort abgekämpft über schöne Pfade ankamen, sind die, die uns unten passierten sicher schon fertig mit dem Rundgang durchs Disneyland-Bergdorf – aber genügend andere kamen schon nach. Nein Quatsch, das hübsche Dörfchen kann ja nichts dafür, dass es in jedem Reiseführer erwähnt wird. Die Einwohner ertragen auch einfach die Urlaubszeit und verkaufen allen Kitsch, den sie nur herbringen können. Egal wir gehen gleich am Ortseingang auch schon wieder raus und auf ebenso schönen Pfaden hinunter ins Tal des schlechten Wassers um uns drüben wieder hoch nach Vourliotes zu kämpfen. Die markante Kapelle nach dem Anstieg hat die letzten Jahre ihr Vordach verloren – ansonsten gibt es auf dem gut begangenen Weg keine Auffälligkeiten. In Vourliotes gibt es zum Glück noch immer einen kleinen Laden, bei dem wir uns traditionell etwas zum Trinken holen und am „Palmenplatz“ zu uns nehmen.
Der folgende Weg nach Pnaka mit der großen Quelle ist kurz. Der schöne Platz ist auch wieder bewirtschaftet – das verleitete uns natürlich zur Rast.
Die Aussicht war grandios wie immer – die Qualität unserer bestellten Speisen leider nicht. Alles war genießbar, aber nochmal brauchen wir das nicht.
Der Weg nach unten war aufgrund der fortgeschrittenen Stunde leider schon fast dunkel. Deshalb ist Kerstin in ein Loch getreten und hat sich den Fuß verletzt, so dass sie kaum noch laufen konnte – ich bin dann alleine die Straße zum Auto zurück gelaufen und habe sie unterhalb der Ag. Matrona abgeholt.