Das war heute für mich der schönste Platz der Insel – oder vielleicht der ganzen Welt? Ganz hinten im waldreichen Tal hinter Platanos finden sich einige schöne Plätzchen – meist Kapellen, die seinesgleichen suchen.
Die alte Waschmaschine steht hier immer noch im Niemandsland – kene Ahnung, wer die und wie noch benutzt.
Der „Wanderexperte“ geht hier auch auf seiner Nummer 17. Die private Ag. Dimitrios am Umkehrpunkt der Wanderung ist für uns immer das Highlight der Wanderung. Wie im Schlaraffenland hängen hier die Weintrauben am Kapellenvorplatz herunter. Daneben Quitten, Äpfel und Walnüsse. Die Aussicht ins Tal war jahrelang herrlich, aber heute durch einen zu groß gewordenen Apfelbaum leider ein wenig behindert – egal, trotzdem ein so schöner Platz.
Danach geht der Weg kurzweilig im Tall bergab zur Ag. Apostoli, im gleichnamigen Weiler. Kurz dahinter – die Wegmarkierung natürlich ignorierend zum nächsten schönen Rastplatz – der Ag. Irini (verschiedene Schreibweisen) mit dem großen Johanisbrotbaum. Anschließend den gut ausgebauten, aber etwas aus der Sicht gefallenen Kalderimi nach Platanos. Leider wird hier durch die neuen Wandermarkierungen nichts besser und alles verfällt. Selbst das letzte Stück nach Platanos ist durch die Bauschutt-Schüttung am Beginn und danach der umgestürzten Bäume schwer passierbar und nervt aufgrund des großen Anspruchs, der natürlich auch hier nicht erfüllt wird. Auch das war aufgrund des heftigen Aufstiegs ein anstrengender und ausgefüllter Tag.
Zum Abendessen haben wir uns Bifteki gemacht – lecker.