2026-09-01_ Abzw. Glifo – Psili Amos Ost

Wir wollten nochmal in den Osten fahren, um für die letzte Woche den Großeinkauf beim Lidl zu erledigen. Trotz der weiten und zeitaufwändigen Anreise sind wir wieder einmal viel zu spät gestartet, so dass wir an unseren Parkplatz Abzw. Glifo erst mit ca. 2 Stunden Verspätung ankamen. Kerstin hatte ich vorher an der Abzweigung zum Ziegenweg „am Spiegel“ herausgelassen, damit sie sich mit Hinkefuß wenigstens die 2,5 km Straße spart. Ich bin dann sogar noch ein paar Meter weiter die Straße gelaufen, da von der „Spiegel-Kapelle“ (leider kein Name in den Karten – deshalb nach unserer Abzweigung benannt) bisher ein mit roten Punkten markierter Fußpfad hoch zu unserem Weg ging. Leider, wie so oft in diesem Jahr, war auch dieser Pfad unpassierbar geworden, da sich die letzten Jahre keiner mehr darum kümmerte. Auch der weitere Wegverlauf, sobald der Fahrweg am großen Wasserbehälter endet, ist leider nicht mehr so klar und teilweise überwachsen. Hier ist eine lange Hose essentiell, wenn man nicht als Hackfleisch am nächsten Steineichengestrüpp  hängen möchte. Zum Glück war unser GPS-Track von der letzten Wanderung hier sehr genau, so dass wir den kurzen Pfad hinunter zum Fahrweg doch rel. leicht gefunden hatten. Am Fahrweg geht es links noch ein kurzes Stück zur Ag. IoannisTheologos Kapelle wo die erste Rast folgt. Danach folgte früher ein selbsgesuchter Pfad an ein paar Häusern vorbei, der aktuell perfekt als Fahrweg mit Betondecke hergerichtet ist – wer braucht schon Fußpfade oder Eselwege, wenn man doch ein Auto hat. Dafür ging dieser Abschnitt aber viel schneller als geplant, so dass doch noch ein wenig Badepause am touristisch sehr gut ausgebauten Psili Amos Ost Strand übrig blieb. Das Wasser war wie erwartet nicht auf Badewannenniveaus – ich würde eher Kühlschrank sagen – da kam mir die Ostsee schon wärmer vor. In den Jahrzehnte bestehenden Bauruinen am Strand-Nordende ist inzwischen ein Hotel eingezogen – durch den großen Parkplatz wurde der anschließende Weg hoch zur schlechten Schotterstraße für Wanderer (sicher unbeabsichtigt) deutlich einfacher. Der Rest der Strecke, an der Küste entlang und dann hoch zum Auto ist aufgrund der grandiosen Aussicht auf die türkischen Berge und die Meerenge kurzweilig, auch wenn es noch ganz schön hoch geht. Hier in der trockensten Ecke von Samos hat sich ein neue Ferienhausanlage angesiedelt – mertziki-village – interessant, da es nur mit einem robusten Allradfahrzeug, einem Moped oder mit dem Boot erreichbar ist. Zum Einkaufen haben wir es gerade noch geschafft, da der Lidl erst um 21 Uhr dicht macht.

 

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