In der deutschen Tageszeitung mit den großen Buchstaben könnte der Titel heute auch lauten „Angriff der Killerbienen“ – ich hatte mir diesen Titel hier tatsächlch sehr kurz überlegt 😉 – aber in Anbetracht der vielfältigen Wanderung würde das zu sehr verkürzen…
Wieder mal „viel zu spät“ gings in Kalithea los. Der Weg durch den Ort war aufgrund der heute fehlenden zähnefletschenden Kettenhunde viel entspannter, aber schon wieder etwas anders als das letzte Mal, so dass ich ihn gleich dreimal gelaufen bin, weil ich am Auto vergessen hatte den GPS-Logger zu starten ;).
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Der Tour 26 folgend gings zuerst die von weitem schier unüberwindliche Klippe hoch.
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Oben wartet dann bald die schön gelegene Ag. Pandeleimon Kapelle für die erste Rast.
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Dann gehts hoch zum Verbindungsschotterweg von Drakai nach Kalithea und weiter, erst mal in die falsche Richtung zur Ekatherini Kapelle mit der Frischwasserquelle und den alten Platanen.
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Auf diesem Wegabschnitt ist es dann passiert – gerade diesen mussten wir ja auch wieder zurück. Keine Ahnung warum, hatten wir doch bisher sehr wenig Ärger mit den häufig anzutrefenden Bienen und Hornissen. Ein Schwarm Bienen fiel plötzlich und ohne Vorwarnung über uns drei her. Ich habe nach den ersten Stichen erst mal allen Balast von mir geworfen und bin nur noch gerannt. Jakob hat alle erschlagen, zum Glück ohne gestochen zu werden und Kerstin hatte Pech im Kampf, da sie das verstreute Hab und Gut auch noch einsammeln musste….
Irgendwann waren alle Feinde tod, oder liesen ab von uns, so dass wir der tapfer weiter kämpfenden Kerstin zu Hilfe kommen konnten. Das Ergebnis waren bei mir eine Klumphand und ein ebenso dicker Hals und bei Kerstin etliche Stiche am Kopf. Zum Glück ist niemand von uns wirklich schlimm alergisch auf Bienen, außer dass ich recht gut anschwelle bei allen Insektenstichen. So gings dann erst mal zur Rast bei den Höhlenkapellen.
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Dort oben haben wir dann auch die ersten Herbstboten gesehen.
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Der Rückweg war dann immer in Erwartung eines erneuten Angriffs, der jedoch bis zum Abzweig zur Pandeleimon-Kapelle und den restichen Tag ausblieb.
Ich finde ja die Schotterstrecke nach Drakai sehr ätzend, umso erfreulicher, dass eine von uns schon Jahre gesuchte Abkürzung, die seit ca. 1,5 Jahren bei OpenStreetMap als gelbe, gestrichelte Linie aufgetaucht ist, sehr gut zu laufen geht und uns damit eine willkommene Abwechslung anstatt der endlosen Sepentinen bot.
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Tolle Arbeit wurde hier geleistet. So war die restliche Strecke nach Drakai schnell gemeistert, dort das entsprechende, zuckerhaltige Aufputschmittel im Mini-Markt besorgt und schon machten wir uns auf den zweiten Abschnitt der Wanderung, erstmal nach Ag. Isodoro zu den Bootsbauern.
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Danach noch über den kleinen Hubbel zum idyllischen Strand Varsamos inkl. der ehemaligen Taverne mit ebenfalls ehemaligen Übernachtungsmöglichkeiten.
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Hier lässt sich prima der Sonnenuntergang verbringen.
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Danach ist der Aufstieg nach Kalithea auch im Finstern zu bewältigen. Abwechselnd gibt es dabei eine grandiose Aussicht auf das Kerkismassiv oder die Westküste mit den angrenznden Inselchen.